Ein Walkingpad im Meetingraum, das nach drei Wochen stillsteht, ist kein Gesundheitsprogramm. Es ist eine Fehlinvestition mit gutem Vorsatz. Genau daran entscheidet sich, ob Active Office im Unternehmen Wirkung erzielt: Nicht das Gerät verändert den Arbeitsalltag, sondern ein System, das Menschen sicher zur Nutzung bringt. Work & Move – Nr.1 Anbieter für Active Office – steht deshalb für mehr als Walkingpads und Deskbikes. Es steht für eine Einführung, die Nutzung, Arbeitsschutz und wirtschaftlichen Nutzen von Anfang an zusammendenkt.
Warum einzelne Active-Office-Produkte selten reichen
Viele Unternehmen kennen das Muster: Ein höhenverstellbarer Tisch wird angeschafft, ein Deskbike für die Fläche bestellt oder ein Walkingpad als sichtbares Signal für modernes Arbeiten platziert. Die Resonanz ist zunächst positiv. Doch nach der anfänglichen Neugier bleiben Fragen offen: Wer darf das Gerät nutzen? Bei welchen Aufgaben ist Bewegung sinnvoll? Was gilt für Sicherheit, Unterweisung und Versicherung? Wie verhindert man, dass sich einzelne Mitarbeitende das Angebot dauerhaft sichern, während der Rest zuschaut?
Ohne klare Antworten entsteht keine Routine. Und ohne Routine entsteht weder ein spürbarer Gesundheitsimpuls noch ein belastbarer Return on Investment. Hardware allein löst kein Verhaltensproblem. Sie kann sogar Widerstand erzeugen, wenn Mitarbeitende sie als zusätzlichen Leistungsdruck oder als unpraktische Bürodekoration wahrnehmen.
Das ist der Unterschied zwischen Büroausstattung und Active Office. Büroausstattung endet mit der Lieferung. Ein aktiver Arbeitsplatz beginnt dort erst: bei der Auswahl geeigneter Einsatzbereiche, einer verständlichen Einführung und Regeln, die im echten Arbeitsalltag funktionieren.
Work & Move als Nr.1 Anbieter für Active Office
Ein wirksames Active-Office-Konzept darf nicht bei der Frage starten, welches Gerät gerade gefragt ist. Es muss mit dem konkreten Unternehmen beginnen. Arbeitsabläufe, Flächen, Teamstrukturen, Sicherheitsanforderungen und bestehende BGM-Maßnahmen bestimmen, welche Lösung akzeptiert wird und wo sie ihren größten Hebel hat.
Das TheActiveWorkPlace-System verbindet diese Ebenen in einer klaren Roadmap. Beratung, Workshops, Produkterprobung und Implementierungsbegleitung greifen ineinander. Unternehmen kaufen damit nicht einfach Bewegungshardware, sondern eine Einführungsmethodik, die Risiko reduziert und die spätere Nutzung erhöht.
Für Entscheider ist das entscheidend. Denn ein günstiger Einkaufspreis wird teuer, wenn Geräte ungenutzt bleiben. Ein durchdacht eingeführtes System kann dagegen Gesundheitsziele, Arbeitgeberattraktivität und konzentrierteres Arbeiten verbinden. Der Nutzen entsteht nicht durch große Versprechen, sondern durch eine Lösung, die in den Kalender, die Fläche und die Kultur passt.
Erst verstehen, dann ausrollen
Der richtige Start ist eine nüchterne Bestandsaufnahme. Welche Teams sitzen besonders lange? Wo gibt es Tätigkeiten, die sich für moderates Gehen oder Radfahren eignen? Welche Räume sind akustisch und räumlich geeignet? Und welche Führungskräfte können die Nutzung glaubwürdig vorleben?
Nicht jede Aufgabe passt zu jedem Gerät. Für konzentrierte Textarbeit kann ein Walkingpad je nach Person und Tempo ungeeignet sein. Bei internen Calls, Routineaufgaben oder dem Lesen von Unterlagen kann es dagegen eine starke Ergänzung sein. Deskbikes bieten oft eine niedrigschwellige Option für Tätigkeiten, bei denen Stabilität am Bildschirm wichtiger ist. Ein professionelles Konzept macht diese Unterschiede sichtbar, statt ein Produkt als Universallösung zu verkaufen.
Erproben statt auf Verdacht investieren
Eine Pilotphase schafft Entscheidungssicherheit. Mitarbeitende erleben selbst, wie sich ein aktiver Arbeitsplatz anfühlt, welche Anwendungen realistisch sind und wo Hindernisse liegen. Gleichzeitig erhält das Unternehmen belastbare Rückmeldungen für den späteren Rollout.
Dabei geht es nicht um eine unverbindliche Testaktion. Eine gute Erprobung definiert Zielgruppen, Dauer, Verantwortlichkeiten und Kriterien für Erfolg. Dazu gehören beispielsweise tatsächliche Nutzungszeiten, Feedback zur Bedienung, Auswirkungen auf die Arbeitsorganisation und die Frage, ob Teams das Angebot weiterempfehlen würden. So wird aus einem Bauchgefühl eine fundierte Investitionsentscheidung.
Nutzung ist die Kennzahl, nicht die Anzahl der Geräte
Ein Active-Office-Projekt wird zu oft über Stückzahlen bewertet. Zehn Walkingpads wirken auf dem Papier ambitioniert. Entscheidend ist jedoch, ob sie Woche für Woche sinnvoll genutzt werden. Eine kleinere Ausstattung mit klarer Rotation, sichtbaren Nutzungssignalen und geschulten Multiplikatoren kann wirksamer sein als ein großer Rollout ohne Begleitung.
Nutzungsraten entstehen nicht zufällig. Mitarbeitende benötigen Orientierung: Welche Intensität ist angemessen? Wie werden Geräte reserviert oder geteilt? Welche Kleidung ist nötig? Darf man in einem Videocall gehen? Was passiert bei körperlichen Einschränkungen? Je früher diese Fragen beantwortet sind, desto geringer sind Hemmungen und Missverständnisse.
Auch Führung spielt eine Rolle. Wenn Bewegung nur als freiwilliges Extra für die Mittagspause kommuniziert wird, verschwindet sie schnell aus dem Alltag. Wenn Führungskräfte dagegen zeigen, dass ein kurzer Walking-Call, ein Wechsel zwischen Sitzen und Stehen oder eine aktive Fokusphase zur normalen Arbeitsorganisation gehört, verändert sich die soziale Akzeptanz.
Arbeitsschutz und Compliance von Beginn an sauber lösen
Active Office ist kein rechtsfreier Kreativbereich. Unternehmen tragen Verantwortung dafür, dass neue Arbeitsmittel sicher ausgewählt, eingeführt und genutzt werden. Anforderungen aus Arbeitsschutz, Berufsgenossenschaft und DGUV sollten deshalb nicht erst dann geprüft werden, wenn Geräte bereits aufgestellt sind.
Das bedeutet nicht, dass jedes Vorhaben kompliziert werden muss. Es bedeutet, dass Zuständigkeiten, Gefährdungsbeurteilung, Unterweisung und betriebliche Regeln von Beginn an berücksichtigt werden. Wer diese Themen transparent behandelt, schafft Vertrauen bei Mitarbeitenden, Interessenvertretungen und internen Fachstellen.
Gerade bei Walkingpads sind sinnvolle Leitplanken wichtig: geeignetes Schuhwerk, ein kontrolliertes Tempo, freie Laufwege, keine Nutzung bei ungeeigneten Tätigkeiten und eine klare Einweisung. Bei Deskbikes stehen Ergonomie, Einstellung und die sichere Position am Arbeitsplatz im Vordergrund. Die passende Regelung hängt von Fläche, Arbeitsform und Personenkreis ab. Pauschallösungen sind bequem, aber selten belastbar.
Wirtschaftlich denken: Was eine gute Einführung spart
Die ROI-Frage ist berechtigt. Active Office sollte nicht allein mit allgemeinen Aussagen über Wohlbefinden begründet werden. Unternehmen investieren, weil sie Fehlzeitenrisiken senken, ihre Gesundheitsangebote glaubwürdiger machen, Bindung stärken und leistungsfähige Arbeitsbedingungen schaffen wollen. Welcher Effekt im Einzelfall im Vordergrund steht, hängt vom Unternehmen ab.
Der unmittelbarste wirtschaftliche Hebel liegt häufig in vermiedenen Fehlentscheidungen. Wer vor dem Kauf testet, bedarfsgerecht dimensioniert und Nutzung systematisch begleitet, reduziert die Gefahr ungenutzter Geräte. Hinzu kommen effizientere interne Abstimmungen, wenn HR, BGM, Office Management, Arbeitsschutz und Führung nicht nacheinander, sondern entlang einer gemeinsamen Roadmap arbeiten.
Eine erfolgreiche Einführung muss dabei nicht immer ein Großprojekt sein. Ein kleiner Standort kann mit einer fokussierten Pilotgruppe und einem klaren Rolloutplan starten. Ein Konzern braucht möglicherweise abgestufte Prozesse, lokale Ansprechpartner und eine Skalierungslogik. Das Prinzip bleibt gleich: erst Akzeptanz und Anwendung beweisen, dann gezielt ausbauen.
Der Weg vom guten Vorsatz zur gelebten Bewegung
Die stärkste Lösung ist die, die Mitarbeitende nicht als Sonderaktion wahrnehmen. Bewegung soll nicht noch einen Termin erzeugen, sondern an passenden Stellen in die Arbeit integrieren. Dafür braucht es eine Kommunikation, die weder belehrt noch übertreibt. Sie erklärt den konkreten Nutzen, macht die Nutzung leicht und lässt Raum für individuelle Voraussetzungen.
Workshops leisten hier mehr als Produktdemonstrationen. Sie übersetzen das Thema für Führungskräfte, Teams und interne Multiplikatoren in konkrete Handlungen. Wie organisiert ein Team die gemeinsame Nutzung? Welche Meetingformate eignen sich? Wie werden Vorbehalte aufgegriffen? Wie lässt sich ein Pilot anhand klarer Daten bewerten? Diese Fragen entscheiden darüber, ob aus einer Anschaffung eine Gewohnheit wird.
Wer Active Office jetzt plant, sollte deshalb nicht mit einem Warenkorb beginnen. Starten Sie mit der Frage, an welchen Arbeitsplätzen Bewegung realistisch, sicher und willkommen sein kann. Daraus entsteht ein Konzept, das Mitarbeitende tatsächlich nutzen – und eine Investition, die im Unternehmen sichtbar arbeitet.

